Vor dem Hintergrund eines fortschreitenden Klimawandels sehe ich mich auch als Statiker in der Pflicht, mit Baustoffen zu planen, deren Herstellung und Verarbeitung möglichst wenig CO2 freisetzt bzw. nach Möglichkeit sogar CO2 dauerhaft bindet, wie beispielsweise Holz oder Stroh was für die Dämmung von Gebäuden genutzt werden kann.
Selbst bei der Gründung gibt es hinsichtlich CO2 noch Einsparpotenziale. Eine massive Bodenplatte mit erdölbasierten Dämmstoffen ist kein Muss. So kann ein Holzhaus auch problemlos auf reversiblen Schraubfundamenten gegründet werden. Sprechen Sie mich an – ich berate Sie gern!
Bauen mit Holz

Der moderne Holzbau stellt eine umweltfreundliche Alternative zum herkömmlichen Bauen dar.
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Auf Grundlage einer präzisen Planung können mit dieser Bauweise auch komplexe Bauvorhaben effizient umgesetzt werden. Der Tragwerksplaner sollte bereits zu einem frühen Zeitpunkt des Entwurfes hinzugezogen werden, um die Leistungsfähigkeit des Werkstoffes Holz optimal zu nutzen. Ein weiterer Vorteil des Holzbaus ist die erhebliche Verkürzung der Bauzeiten durch den hohen Grad der Vorfertigung und den kurzen Richtzeiten auf der Baustelle.
Strohballenbau

Projektbeispiel: Wohnhaus Theißstraße
Der bislang wenig bekannte Baustoff Stroh steht quasi unbegrenzt und lokal zur Verfügung und verbraucht außerdem nur geringfügig Energie bei Ernte, Weiterverarbeitung und Einbau.
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Stroh ist ein landwirtschaftliches Nebenprodukt und als nachwachsender Rohstoff CO2-neutral. Außerdem entstehen unter dem Auftrag von Lehm- bzw. Kalkputz diffusionsoffenene Wände, welche ein sehr angenehmes und gesundes Wohnklima erzeugen. Diese Bauweise eignet sich sowohl für Neubauten als auch für energetische Sanierungen im Bestand, erfordert jedoch spezifisches Fachwissen für die optimale Umsetzung.
